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Die Astronomie-Seiten von Mario Weigand

[ Mond-Archiv ]

Hipparchus

Krater-Portrait
Selenogr. Koordinaten[ 5,1S ; 5,2E ]
Durchmesser138 km
Tiefe1.100 m
Karte im Rükl-Mondatlas44 Ptolemaeus
Optimale Beobachtungszeit1. Viertel /
6 Tage n. Vollmond

Hipparchus ist eine große Wallebene nahe der Mitte der Mondscheibe. Im Allgemeinen ist sein Anblick nicht sehr eindrucksvoll. Es ist ein sehr alter, durch spätere Einschläge stark zerstörter Krater und sein Wall ist nicht besonders hoch. Nur bei sehr flacher Beleuchtung lohnt sich ein Blick, dann findet man hier eine Menge Kleinkrater, feine Rillen, Hügel und Furchen. Vor allem der Südwesten ist stark zerklüftet. Es sind mehr die überlagerten Strukturen, die Hipparchus in dieser Situation interessant machen. Am auffälligsten ist der deutlich jüngere, 31 km große Krater Horrocks im Norden von Hipparchus. Mit Hangabrutschen, Terrassen und kleinem Zentralberg zieht er sofort den Blick auf sich.

Die Umgebung wird im Südwesten durch die markante Kraterreihe aus Halley, Hind und Hipparchus C dominiert, sowie durch Albategnius, einer Wallebene vergleichbarer Größe. Richtung Südwesten trifft man auf das markante Kratertrio mit Ptolemaeus, Alphonsus und Arzachel.

Hipparchus (10.04.2010)
Ort: Offenbach am Main
Optik • Kamera: Celestron C14 XLT / DMK 41 AU02
Dateigröße: 140 kB bzw. 303 kB
Kommentar: Hipparchus ist eine große Wallebene nahe der Mitte der Mondscheibe. Im Allgemeinen ist sein Anblick nicht sehr eindrucksvoll. Es ist ein sehr alter, durch spätere Einschläge stark zerstörter Krater und sein Wall ist nicht besonders hoch. Nur bei sehr flacher Beleuchtung lohnt sich ein...

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