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Die Astronomie-Seiten von Mario Weigand

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Herzlich Willkommen auf meinen Astronomie-Seiten!

Ich beschäftige mich seit 1994 mit der Astronomie und seit 1995 bin ich auch mit Teleskop unterwegs. Angefangen habe ich damals mit einem kleinen Refraktor aus dem Kaufhaus. Die Begeisterung wurde schnell größer und so folgte nur wenige Monate danach ein 8 Zoll Schmidt Cassegrain Teleskop. Inzwischen nutze ich je nach Zweck verschiedene Teleskope.

Da ich mich damals auch schon für Fotografie interessiert habe, lag es nahe, sie mit der Astronomie zu verbinden. Hauptsächlich beschäftigt mich nun die hochauflösende Planeten-, Mond- und Sonnenfotografie mit den Mitteln eines Amateurastronomen. Sind die Bedingungen dafür ungünstig, fotografiere ich stattdessen auch Deep Sky-Objekte.

Auf diesen Seiten präsentiere ich meine astronomischen Aufnahmen. Je nach Wetterbedingungen versuche ich so oft wie möglich neue und aktuelle Inhalte zu veröffentlichen.

Viel Vergnügen beim Surfen auf SkyTrip.de!

Auswahl neuer Bilder

Neues Bild: Das Leo Triplett (M 65, M 66 & NGC 3628)
Das Leo Triplett (M 65, M 66 & NGC 3628) (22.04.2019)
Ort: Samoens (Französische Alpen) & Offenbach am Main
Optik:TEC Apo 160/1280 ED
Kamera: Moravian G3-16200
Kommentar: Eins der Highlights am Frühlingshimmel ist das sog. Leo Triplett, auch als M66-Gruppe bekannt. Die Galaxiengruppe besteht aus den drei Galaxien M65, M66 und NGC 3628, die in einem Areal von ca. 0,6° Durchmesser eine dreieckige Formation bilden. Die Galaxien liegen in etwa...

Mond über den weißen Alpen
Mond über den weißen Alpen (15.04.2019)   L=10.26 d
Ort: Samoens (Französische Alpen)
Optik:Pentax 105/670 SDP
Kamera: Canon EOS 5D Mk IV
Kommentar: Der zunehmende Mond geht wenige Tage vor Ostern 2019 über den noch weißen Gipfeln der französischen Alpen auf.

Das Frühlingsdreieck in einer Mondnacht
Das Frühlingsdreieck in einer Mondnacht (14.04.2019)
Ort: Samoens (Französische Alpen)
Optik: Canon EF 8-15 mm L USM
Kamera: Canon EOS 80D
Kommentar: Für jede der vier Jahreszeiten gibt es eine große Formation aus den jeweils hellsten Sternen. Das Winter-Sechseck und das Sommer-Dreieck sind relativ auffällig. Das Herbst-Viereck und das Frühlings-Dreieck sind hingegen weniger markant. Letzteres besteht aus den Stenen Arkturus im Bärenhüter, Spica in...

Neues auf SkyTrip.de

Apr
26
Helle Mondnächte im April
Im April fielen einige klare Nächte mit gutem Seeing ausgerechnet auf die Tage rund um den Vollmond. Was macht man mit solchen Nächten? Ich habe mich entschieden trotzdem auf ein Galaxien-Motiv zu gehen und den hellen Himmel mit mehr Belichtungszeit zu kompensieren. Es half natürlich auch, dass mein motiv – das Leo-Triplett – nicht aus allzu schwachen Galaxien besteht...
Weiterhin gibt es noch ein paar Schnappschüsse aus den Alpen.
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Apr
9
Messier 85 & Abschied vom Winterhimmel
Mein neuestes Bild zeigt die nördlichste Messier-Galaxie des Virgohaufens: Messier 85 ist eine interessante Galaxie im Virgohaufen, die scheinbar eine Verschmelzung mit einer anderen Galaxie hinter sich hat. Sichtbare Spuren sind die etwas chaotisch wirkenden, schalenartigen Strukturen in der Sternverteilung. Vermutlich geschah die Verschmelzung vor 4 bis 7 Milliarden Jahren.

Beifang: Ende März heißt es Abschied vom Winterhimmel zu nehmen, hier ein "Abschiedsfoto" des Sternbildes Orion in der Dämmerung über dem Hintertaunus. Die immer später einsetzende Dunkelheit und die gleichzeitig früher werdende Untergangszeit lassen den Himmelsjäger schnell vom Abendhimmel verschwinden.
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Apr
4
Mond-Nächte = Sternhaufen-Nächte
Die Nacht ist Mondhell, aber der Mond steht tief. Das Seeing ist ganz gut, aber kein Planet da. Was macht man unter solchen Bedingungen? Sternhaufen fotografieren!
Hier ist zum einen ein neues Bild von M67, dieses Mal mit mehr Brennweite. Zum anderen habe ich den kompakten Haufen NGC 2266 in den Zwillingen ins Visier genommen.
Neue Bilder:


Mar
25
Coddington's Nebula IC 2574 & NGC 3231
Neues Foto: Nur rund 3° östlich der Hauptdarsteller in Ursa Major – M 81/82 – liegt die Galaxie IC 2574, nach ihrem Entdecker „Coddington’s Nebula“ genannt. Sie ist allerdings auch 3 Magnituden schwächer als Bodes Galaxie und daher eine Herausforderung. Lange Belichtungszeiten sind somit für eine gute Darstellung erforderlich.

Außerdem zu sehen ist der kleine offene Sternhaufen NGC 3231 – der einzige im Sternbild Ursa Major. Besonders auffällig und spektakulär ist er allerdings nicht: Lediglich rund ein Dutzend Mitglieder verteilen sich über etwa 4,5‘. In der Literatur wird hier von einem möglichen Überrest eines alten Sternhaufens geschrieben, der sich momentan relativ weit über der galaktischen Ebene befindet.
Neue Bilder:


Mar
11
Sternhaufen und Wintersternbilder
Hier ist ein neuer Schwung an Bildern. Der Februar hatte ein paar brauchbare Nächte in petto. Diese habe ich unter anderem für ein paar Sternhaufen und die eher unauffälligen unter den Wintersternbildern genutzt. Ein paar Bilder kommen auch noch.
Neue Bilder:


Feb
10
Tief am Winterhimmel in Canis Major und Puppis
In diesem Update gibt es Neues aus der Remote-Pipeline: Winterhimmel-Objekte die es bei uns nur wenige Grad über den Horizont schaffen.

NGC 2354 & 2362 im großen Hund
Einer der – wie ich finde – reizvollsten offenen Sternhaufen des Winterhimmels ist NGC 2362: der τ Canis Majoris Cluster. Rund 60 Sterne umgeben den hellen Stern τ CMa, ein heißer O8-Überriese, der selbst Mitglied des Sternhaufens ist. Völlig anders wirkt dagegen NGC 2354 rund 1,3° in Richtung SSW von NGC 2362. Dieser Sternhaufen ist eher unauffällig, seine Mitglieder locker verstreut.

NGC 2243 in Canis Major
NGC 2243 ist ein reicher Sternhaufen im Südwesten des Sternbildes Großer Hund (Canis Major) mit etwa 100 Mitgliedern. Das rund 15.000 Lichtjahre entfernte Objekt ist mit 4,5 Milliarden Jahren relativ alt.

NGC 2467 in Puppis
Der wenige Millionen Jahre junge Sternhaufen NGC 2467 im Sternbild Puppis ist von einem Emissionsnebel (Sh2-311) umgeben. In der Region entstehen neue Sterne, darunter heiße O- und B-Sterne, deren UV-Strahlung für das Leuchten des Nebels verantwortlich ist.
Neue Bilder:

NGC 2354 im großen Hund
NGC 2354 & 2362 im großen Hund (13.01.2019)
Orte: Siding Spring Observatory / Australia (Remote)
Optik: Tele Vue NP127fli
Kamera: FLI ProLine PL16803
NGC 2243 in Canis Major
NGC 2243 in Canis Major (28.12.2018)
Ort: Australien (Remote)
Optik: Planewave 17" CDK
Kamera: FLI-PL16803
NGC 2467 in Puppis
NGC 2467 in Puppis (03.02.2019)  [LRGB]
Ort: Australien (Remote)
Optik:Takahashi FSQ-106 ED
Kamera: FLI ML-16803

Feb
3
Zwei Lichtringe am Mond
Am 19. Januar 2019 gab es dank Zirrusbewölkung ein prächtiges 22° Mondhalo über Offenbach zu sehen. Der Mond stand dabei gerade mitten im Wintersechseck, umgeben von einigen hellen Sternen. Nach kurzer Zeit kam auch noch ein Horizontalkreis dazu.
Neue Bilder:


Jan
27
Kaputter Asteroid & Mofi 2019: der letzte Rest – wirklich!
Mitte Januar gab es auf spaceweather.com die Meldung, dass bei Asteroid Gault ein Schweif entdeckt wurde. Wahrscheinlich ist das die Folge einer Kollision. Mit einem Remote-Teleskop habe ich dann gleich mal ein wenig belichtet. Ästhetisch nichts besonderes, aber es ist für mich dennoch eine spannende Sache.

Außerdem gibt es nun wirklich den letzten Rest meiner Mondfinsternis-Bilder. Ich habe noch ein HDR der partiellen Phase erstellt, sowie ein Weitwinkel-Verlaufskomposit.
Neue Bilder:

Mofi 2019 - HDR der partiellen Phase
HDR der partiellen Phase (21.01.2019)
Ort: Münzenberg
Optik: Pentax 105/670 SDP
Kamera: Canon EOS 80D
Asteroid Gault (6478)
Getroffen? Asteroid Gault mit Schweif (15.01.2019)
Ort: New Mexico / USA (Remote)
Optik: Planewave 17" CDK
Kamera: FLI-PL6303E

Jan
23
Mofi 2019: Nachschlag
Ich habe noch einmal die Daten der Finsternis-Nacht durchforstet, woraus noch drei weitere Bilder der Mondfinsternis hervorgegangen sind.
Neue Bilder:


Jan
21
Die letzte Totale Mondfinsternis für 10 Jahre (in D)
Bei eisigen Temperaturen bis -8°C konnte ich am 21. Januar 2019 die totale Mondfinsternis beobachten. Es war die letzte von Deutschland aus beobachtbare totale Mondfinsternis für die nächsten rund 10 Jahre. Mein Beobachtungsplatz lag nur wenige Hundert Meter von der Burg Münzenberg im Wetteraukreis entfernt, die auch als Kulisse diente. Die Beobachtungsbedingungen waren während des gesamten Verlaufs optimal – inkl. gutem Seeing.
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