Adlernebel M16
Kommentar: Der Adlernebel im Sternbild Schütze ist mit seinen gigantischen Staubsäulen von bis zu 9,5 Lichtjahren Länge ein eindrucksvolles Objekt. Eines der bekanntesten Hubble-Bilder mit dem Titel Pillars of Creation zeigt eben diese zentrale Region von M16. In 7000 Lichtjahren Entfernung entstehen in dem Nebel neue Sterne. Viele von ihnen haben sich bereit aus dem Nebel befreit und sind als Sternhaufen zu beobachten. Die Bezeichnung M16 im Messier-Katalog meint auch eigentlich den Sternhaufen, der in ihn eingebettet ist. In der Regel wird die Bezeichnung jedoch auch für die Sternhaufen-Nebel-Kombination verwendet.

Ein weiteres schönes Objekt ist der auf der Aufnahme knapp rechts oberhalb des Nebels stehende offene Sternhaufen Trumpler 32.

Die Aufnahme entstand in einer Nacht unter Alpenhimmel. Am 2. Juli 2011 sind 20 Minuten je Farbe und 100 Minuten für die Luminanz, sowie 60 Minuten H-Alpha zusammen gekommen. Insgesamt habe ich damit rund 3,6 Stunden mit der SBIG STL-11000M am Pentax 105/670 Astrograph belichtet.

Veröffentlichungen dieses Bildes

Foto-Hinweise: Nebel in der Sommermilchstraße
Omeganebel M 17 Das Paar Lagunen-Nebel M 8 und Trifidnebel M 20
Nordamerikanebel NGC 7000 Eine Aufnahme mit der kürzeren Brennweite des Pentax 75 SDHF zeigt NGC 7000 und IC 5070 gemeinsam.
Der Pelikannebel IC 5070 als Bicolor-Komposit (H-Alpha & OIII) nach Steve Cannistra NGC 6914 – Blau und Rot nördlich von Sadr (γ Cyg)
Das Nebelgebiet IC 1318 unweit des Sterns Sadr (γ Cyg) Der Wolf-Rayet-Stern HD 192163 (WR 136) macht auf sich aufmerksam... Der Crescent-Nebel

Links zu Messier 16 (NGC 6618)