Von Ptolemaeus bis Thebit
Kommentar: Dieses Mosaik aus drei einzelnen Aufnahmen zeigt einige sehr beliebte Beobachtungsziele. Ptolemaeus (oben) bildet zusammen mit den Mondkratern Alphonsus und Arzachel eine Art Dreigestirn in der Mitte des Mondes. Sie befinden sich zwischen Sinus Medii und Mare Nubium. Die Wallebene des 153 km großen Ptolemaeus ist vollständig von Lava aufgefüllt. Es zeigt sich kein Zentralgebirge. Sein Kraterwall überragt die Ebenen mit einer Höhe von ca. 2400 m.

Alphonsus zeigt einen kleinen Zentralberg und weist einige Rillen auf (Rimae Alphonsus). Ein ausgeprägter Grat verläuft nahezu in Nord-Süd-Richtung durch das Kraterinnere und schneidet den etwa einen Kilometer hohen Zentralberg. Der Wall weist hohe Wände in Terrassen auf. Flache Ebene zum Norden hin – zerklüftet zum Süden hin. Einige kleinkrater besitzen ein dunkles Halo.

Der 97 km große Krater Arzachel besitzt einen interessanten Zentralberg mit 1500 m Höhe, der jedoch leicht westlich versetzt zur Kratermitte liegt. Östlich des Berges trifft man auf den 10 km großen Arzachel A und noch ein Stück weiter östlich auf eine kleine Rille (Rimae Arzachel). Der Ringwall besitzt teilweise sehr hohe Wände mit Terassenstruktur. Der Nordwestliche Wall ist durch den 8 km großen Arzachel B gestört. Südwestlich von diesem findet man schließlich den 6 km großen Arzachel C.

Unten im Bild ist weiterhin der 56 km große Thebit zu sehen.