Metop-A Flare in der Sommermilchstraße
Kommentar: Die Iridium-Satelliten sind nicht die einzigen Satelliten, die sich ab und an durch kurze aber intensive Helligkeitsausbrüche bemerkbar machen. Wichtig ist nur, dass eine gute reflektierende Fläche existiert und diese muss zur richtigen Zeit im richtigen Winkel zu Beobachter und Sonne stehen. Am 4. September 2010 zeigte sich beispielsweise Metop-A kurzzeitig mit -4,7 mag. Auslöser war die ASCAT-Antenne, die zur Messung der Radarrückstreuung zur Bestimmung der Rauhigkeit der Meeresoberfläche dient.
Der Flare war nahe des Zenit zu beobachten, direkt in der Sommermilchstraße, unweit des Nordamerikanebels.